Der physikalische Ausflug der EF-Physik-Kurse ins Phantasialand

Anfang November fand für die drei EF-Physikkurse, sowie den Q2 Physik Leistungskurs der lang ersehnte Ausflug ins Phantasialand statt. Bei diesem Ausflug stand (neben dem Vergnügen) insbesondere die Physik im Vordergrund. Ausgestattet mit ihren Smartphones und speziellen „Brustbeuteln“ sollten die Schülerinnen und Schüler im Themenpark verschiedene physikalische Bewegungen, wie den Freien Fall oder gleichförmige Bewegungen mit konstanter Geschwindigkeit, identifizieren.

Darüber hinaus sollten auch quantitative Messungen an diversen Attraktionen mit dem Smartphone durchgeführt werden. Die Auswertung dieser Daten fand in den folgenden Physikstunden statt: So hat eine Gruppe mit Hilfe der App Phyphox die Beschleunigung in der Achterbahn Taron untersucht. Die Gruppe schreibt in ihrem Abschlussbericht: „Man erkennt den Start an der gelb markierten Zone, da die Beschleunigung ihren maximalen Wert erreicht. Hierbei handelt es sich um die berühmte Startbeschleunigung von Taron. Die restlichen Beschleunigungen stammen davon, dass es auf der Bahn viele kleine Beschleunigungen gibt, die z.B. durch schiefe Ebenen verursacht werden.“ (Celina, Tim, Tobias, Wito, GK EF 1).

Abbildung 1: Beschleunigungs-Zeit-Diagramm auf Taron.

Eine andere Gruppe hat den Freien Fall in der Attraktion Tikal durch Auswertung eines erstellten Videos mittels Videoanalyse analysiert. In ihrem Bericht schreibt die Gruppe: „Mit der Hilfe dieses Videos kann man ein Strecke-Zeit-Diagramm erstellen lassen. Man sieht im Diagramm eine leichte Parabel, die sich später wieder senkt, was an dem Bremsvorgang liegt. Das Gelbe ist hierbei die Beschleunigung und das Grüne der Bremsvorgang“ (Jonas, Leon, Sebastian, GK EF 1)

Abbildung 2: Bewegung auf der Attraktion Tikal.

Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler diverse physikalische Bewegungen inklusive den Beschleunigungen und den wirkenden Kräften am eigenen Leib erfahren. Diese Erfahrungen werden ihnen helfen die noch zu lernenden physikalischen Inhalte, wie z.B. die Trägheit von Körpern, besser zu verstehen und mit ihrem Alltag zu vernetzen.

(Nadine Volmer, Oliver Dietershagen und Alexander Küpper)

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