Das Gymnasium der Stadt Frechen wird „Schule der Vielfalt“

Am 15. März 2018 setzte das Gymnasium der Stadt Frechen im Rahmen des „Schule der Vielfalt“-Projektes ein Zeichen für Offenheit und Toleranz.

Dieses Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Homophobie an Schulen entgegenzuwirken, denn obwohl die Ehe-für-Alle seit einem Jahr gestattet ist, so gelten Bezeichnungen wie „Schwul“ und „Schwuchtel“, sowie „Lesbe“ bei über einem Drittel der Schüler als beleidigend und häufig müssen lesbische, schwule, bi- und transsexuelle Jugendliche an ihren Schulen noch Gewalt erfahren. Aus diesen Gründen beschrieb die Schulleiterin Frau Bold das Programm „Schule der Vielfalt“ als „schönes und menschenfreundliches Projekt“.

Im Zuge der Veranstaltung in der Mensa des Gymnasiums der Stadt Frechen hatten zudem weitere Gastredner die Gelegenheit, das Wort zu ergreifen. So plädierte die Bürgermeisterin Frau Stupp für die selbstverständliche Toleranz gegenüber sexueller Vielfalt und beschrieb die wunderbare Erfahrung, Deutschlands erstes gleichgeschlechtliches Paar trauen zu dürfen. Der Landeskoordinator des Projektes, Herr Pohl, lobte die Vorbereitung der leitenden Schüler Konstantin von Kleist-Retzow, Tobias Mainz und Marie Biecker, sowie die hauptverantwortlichen Lehrer Frau Freund und Herrn Flock.

Das bunte Programm wurde maßgeblich von der Lehrerband, den drei „Wunderknaben aus der 5c“ und einer Schülerband der Stufen Q1 und Q2 gestaltet. Dabei fiel besonders positiv auf, dass die Lieder passend zur Veranstaltung ausgewählt und stimmungsvoll dargeboten wurden.

Finanzielle Unterstützung erfuhr das Gymnasium durch Herrn Bonte von der Kreissparkasse Köln, einem langjährigen Partner des Gymnasiums Frechen.

Mit der Überreichung der Plakette „Schule der Vielfalt“, die im Anschluss an die Veranstaltung im Atrium angebracht wurde, ist es nun offiziell: Das Gymnasium Frechen ist eine „Schule der Vielfalt“.

Das ganze Team „Schule der Vielfalt“ und die gesamte Schulgemeinschaft freut sich Schule der Vielfalt zu sein und auf viele Projekte, um zukünftig eine starke Stimme gegen sexuelle Diskriminierung in der Gesellschaft zu sein.

Bild/ Text: Nils Massenberg Q2

Bericht KSTA vom 16.3.18

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