1. Lateinexkursion nach Neapel (Juli 2019)

Wir, der Lateinkurs der EF, machten uns kurz vor den Sommerferien auf den Weg an den Golf von Neapel in Italien, um neben der Besichtigung verschiedener weltbekannter historischer Sehenswürdigkeiten auch eine Menge Spaß zu haben!

Innerhalb von nur vier knackigen Tagen erhielten wir die Möglichkeit, die berühmten Ausgrabungsstätten von Pompeji und Herculaneum zu besichtigen und uns einen unvergesslichen Eindruck vom antiken Lebensalltag zu machen. Obwohl wir positiv überrascht waren, wie gut die Städte bis heute erhalten sind, und es für uns eine absolut unglaubliche Erfahrung war, nicht nur Straßen und Häuser, sondern auch Möbel, Schmuck, Besteck, Boote, Graffiti mit politischen Werbeslogans, Getränkekarten und sogar Lebensmittel (!) aus der Zeit mit eigenen Augen zu sehen, stimmte uns das schreckliche Schicksal der Menschen, die hier auf grausame Weise durch den verheerenden Vesuvausbruch im Jahre 79 n.Chr. ums Leben gekommen sind, natürlich auch traurig. Vor allem die Gipsabgüsse der Menschen und Tiere, deren Körperhaltung im Moment ihres Sterbens für alle Zeit konserviert worden sind, sowie die hunderten Skelette von Menschen, die noch verzweifelt versuchten mit Booten zu fliehen, und dann in flüssigem Gestein einbetoniert wurden, werden uns im Gedächtnis bleiben…

Schließlich trieb es uns zum Ursprung der Katastrophe mit einer Wanderung auf den Gipfel des Vesuvs. Das war zwar anstrengend, aber das Gefühl ganz oben zu stehen und die herrliche Aussicht auf Neapel zu genießen, war es, wie wir alle fanden, absolut wert!

Wir haben auch einen Ausflug ins archäologische Nationalmuseum in Neapel unternommen, wo wir sozusagen alle beweglichen Gegenstände aus Pompeji und Herculaneum bewundern konnten. Später haben wir an einer Führung durch die Katakomben von Neapel teilgenommen, die uns durch alte Schmugglergänge und Bombenschutzbunker zu mittelalterlichen Klosterkellern und schließlich zu antiken Zisternen führten. Die unterirdischen Räume waren dabei durch Gänge verbunden, die stockdunkel und teilweise nur 40cm breit waren, sodass wir seitwärts gehen mussten und einem schon etwas mulmig werden konnte… Aber wir haben es alle wohlbehalten heraus geschafft!

Abends, jeweils nach den Ausflügen, ging es zumeist an den Strand, es wurde gemeinsam gekocht oder essen gegangen und in netter Runde gespielt und entspannt.

Am letzten Tag hatten wir vor unserem Flug zurück nach Köln noch ein paar Stunden Zeit, um in Neapel shoppen zu gehen oder uns nach den anstrengenden Tagen etwas auszuruhen.

Schon allein diese Reise war es absolut wert, Latein gelernt zu haben!

Louisa Mehlem & Kyra Zakrzewski

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