Wege nach dem Abitur

P1000289Um 11:30 Uhr am 21. Juni 2013 war es wieder soweit: 32 Ehemalige, Eltern, Verwandte oder Bekannte von Schülern haben unseren Oberstufenschülern der 10. und 11. Klasse einen Einblick in ihre Berufswelt gegeben.

Unsere Schulleiterin Frau Bold sagte zu Beginn der Veranstaltung, dass sie sich sehr freue, so viele Referenten begrüßen zu dürfen. Niemand – kein Lehrer, keine Broschüre könne so viele positive bzw. negative Erfahrungen wiedergeben, wie die Menschen, die diesen Beruf selber ausüben.

In Listen konnten sich die Schüler eintragen, bei welcher Person  sie sich etwas über diesen Beruf anhören wollten. Jeder Referent hatte einen eigenen Klassenraum, konnte dort den Schülern nützliche Informationen zu dem Beruf geben. Zum Beispiel vertreten waren Berufstätige aus dem Gesundheitswesen, von der Polizei, sowie aus der Tourismus-, Kunst-, Jura- und Chemiebranche.

Ich persönlich habe mich in die Gruppe von Frau Dorothee Padberg ,,eingeschlichen“. Sie stellte den Beruf der Krankenpflege vier interessierten Schülern vor. In einem kleinen Klassenraum erzählte sie von ihrer eigenen Ausbildung, von sehr persönlichen schlechten und guten Erlebnissen mit Patienten und klärte über Voraussetzungen und das Gehalt für den Beruf auf. Die 17- bis 19- Jährigen waren vor allem erstaunt, dass man Krankenpflege studieren könne: ein Studium, das einen nicht zum Arzt mache, sondern zum Krankenpfleger bzw. zur Krankenpflegerin. Der Unterschied zur Berufsschule sei aber das Zertifikat in jedem Land der Welt arbeiten zu dürfen.

Alle Schüler wirkten sehr interessiert und machten eifrig mit, als Frau Padberg in die Praxis überging und die Schüler bei sich gegenseitig den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel messen konnten. Sowohl diese Schüler als auch die anderen Teilnehmer gingen an diesem Tag sehr viel informierter nach Hause, mit einer genaueren Vorstellung über die Zukunft oder sicher, einen gewissen Beruf nun garantiert nicht mehr machen zu wollen. Und auch die engagierten Referenten waren von den interessierten Schülern überrascht und erfreut. Ein erfolgreicher Tag, der schon seit vielen Jahren einmal  pro Schuljahr stattfindet.

(Marie Schulze von der Schülerzeitung)

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