MINTogether – Technik gemeinsam mit Flüchtlingskindern

Seit April 2016 treffen sich Flüchtlingskinder und deutsche Schülerinnen und Schüler jeden Freitag, um gemeinsam zu arbeiten. Für die Flüchtlingskinder ist die Teilnahme an dem Projekt fest im Stundenplan verankert. Die teilnehmenden deutschen Schülerinnen und Schüler werden dafür im Sinne der Begabtenförderung zeitweise vom normalen Unterricht freigestellt. Betreut wird das Ganze von zwei Physiklehrern des Gymnasiums: Paul Feltes und Marc Büssing.

„Wir wollen etwas für die Zukunft dieser jungen Menschen tun“, deshalb engagiert sich laut Paul Feltes neben der Siemens Stiftung auch das Leistungszentrum für Naturwissenschaften und Umwelftragen (LNU) in diesem Projekt

Es wird an verschiedenen technischen Projekten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien gearbeitet. Dabei werden viele handwerkliche Fähigkeiten vermittelt: Etwa die Beabreitung von Holz, das Löten elektrischer Schaltungen. Ebenfalls erwerben die Kinder physikalische Grundkenntnisse: Beispiele sind der Aufbau eines Generators oder verschiedene Schaltungen von Solarzellen. Als Endprodukte stellen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam komplexere Projekte her: Miniatur-Windkraftanlagen oder portable, solarbetriebene Lautsprecher sind nur zwei Beispiele.

„Unsere Angebote nehmen die Kinder begeistert an. Sie unterstützen sich gegenseitig und lernen gemeinsam. Es macht mir viel Freude zu erleben, wie stark MINTogether verbindet“, berichtet Marc Büssing.

Von der deutschen Seite nehmen hauptsächlich Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe (Klassenstufen 7 bis 9), vereinzelt aber auch der Sekundarstufe II teil.  Die teilnehmenden Flüchtlingskinder sind zur Zeit zwischen 12 und 16 Jahren alt. Die bisherige Gruppe hat eine Größe von etwa 15 Kindern. Zukünftig ist eine Ausweitung des Projekts auch auf andere Altersgruppen ist geplant.

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