Klasse 6c gewinnt Kinder- und Jugendrechtepreis

Bild2Vor einigen Monaten brachte ein Schüler den Prospekt zum Wettbewerb der young Caritas zum Thema Kinder- und Jugendrechte passend zu unserem Thema im Deutschunterricht mit. Wir stimmten darüber ab, ob wir uns der Aufgabe, einen Beitrag zu dem Thema zu produzieren, gewachsen fühlten. Die Abstimmung war so gut wie einstimmig! In den nächsten Unterrichtsstunden bei unseren Klassenlehrern sammelten wir Ideen für das Projekt. Dann machte ein Mitschüler den Vorschlag, dass wir mit Playmobilfiguren die teilweise grausame Realität von Kindern in den unterschiedlichsten Ländern nachspielen könnten und konnte damit alle überzeugen!

Wir teilten die Klasse in fünf Gruppen auf. Nachdem wir uns alle ein Kinderrecht überlegt hatten und auf der Grundlage unserer Vorträge im Rahmen des Deutschunterrichts, schrieben wir die Drehbücher… Als auch diese fertig waren, besorgten wir Material und fingen schließlich an zu drehen. Wir drehten in einigen Orientierungsstunden, aber auch zu Hause. Es dauerte sehr lange, denn jedes Bild musste einzeln gemacht werden. Beim Zusammenfügen und Bearbeiten der einzelnen Filme halfen uns zum Glück Eltern, denn alleine hätten wir es kaum so gut hinbekommen.

Danach stellten wir die Filme anderen Klassen vor und ließen sie anschließend Fragebögen ausfüllen, um herauszufinden, ob wir mit unserem Film auch etwas ‚bewegen‘ konnten. Die meisten Bewertungen waren positiv, was uns sehr glücklich machte.

Jetzt stand nur noch eins an: die Preisverleihung!

Am 13. Juni war es soweit, wir trafen uns nach der Schule auf dem Lehrerparkplatz und verteilten uns auf die Autos der uns begleitenden Eltern. Wir waren alle aufgeregt und hofften, etwas erreicht zu haben. Dort angekommen aßen wir etwas, hörten die Musik der „massiven Lärmbelästigung“ und bewunderten die Clowns aus Südafrika… Der 3.Platz wurde verkündet, der 2.Platz… Wir gaben die Hoffnung auf… Als dann der 1.Preis verkündet wurde und an uns ging, war die Freude groß. Wir umarmten uns und waren überglücklich, dass sich die Arbeit gelohnt hatte! Auf der Bühne bekamen wir unseren tollen Preis von 1000€.

Zum Abschluss der Preisverleihung bekam jeder einen roten Ballon mit einem Zettel, auf den wir das für uns wichtigste Kinderrecht schrieben. Wir gingen nach draußen und ließen sie auf drei fliegen. Das sah toll aus!

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