England – Alford

Nicht die Weltstadt London, sondern die kleine Ortschaft Alford im Nordosten Englands ist kurz vor den Osterferien das Ziel unseres Englandaustausches. Denn dort liegt die Queen Elizabeth Grammar School, mit der nun bereits im vierten Jahr der Schüleraustausch stattfindet.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben den großen Vorteil, dass sie ihre Partner dann bereits gut kennen, da die englische Schule uns im Oktober besucht und sie also schon eine Woche in Frechen Zeit hatten, ihre Englisch- und die Deutschkenntnisse der Partner zu verbessern. Wir hören von „unseren Eltern“, dass auch sie ihr Englisch in dieser Woche auffrischen können.

Trotzdem ist der Besuch in England natürlich aufregend für alle Teilnehmer: Wie gut können sie sich mit den Gasteltern verständigen? Werden sie sich auch in England mit ihren Partnern weiterhin verstehen? Ist das englische Essen wirklich so schlimm und sind die Regeln an der Queen Elizabeth Grammar School wirklich so streng? Das sind nur ein paar Fragen, die sich vor so einer Fahrt stellen. Und die Antworten? Bisher klappte es mit der Verständigung immer sehr gut (die englischen Gasteltern sind begeistert davon, wie gut unsere Schülerinnen und Schüler sprechen können), das Essen ist häufig besser als sein Ruf und die Regeln sind tatsächlich sehr viel strenger: kein Make-Up in der Schule, keine T-Shirts mit Aufdrucken, den Lehrern wird immer die Tür aufgehalten, um nur einige zu nennen.

All diese Erfahrungen gehören zu einem Austausch dazu. Und auch Probleme im interkulturellen Miteinander müssen und können bewältigt werden. Bisher sind alle mit strahlenden Augen nach Hause gekommen (auf englischer und auf deutscher Seite) und niemand vermisste London. „The English Countryside“ wird ihrem Ruf also auch bei unseren Schülern voll gerecht.

Ein solcher Austausch ist natürlich nur durch engagierte Kolleginnen möglich. Dies gilt für einen Austausch mit England besonders, da auf englischer Seite sehr strikte Regeln bezüglich Auslandsreisen der Schüler bestehen. Hier müssen auch wir als Lehrer immer wieder Hürden überwinden und Neues dazulernen.

Auf englischer Seite ist besonders Frau Dunkel zu nennen, ohne deren Engagement der Austausch nicht bestehen könnte. Durch diverse Schwangerschaften gab es auf unserer Seite immer wieder Wechsel in der Organisation. Daher danke ich an dieser Stelle Frau Ullmann, Frau Hölscher, Frau Brautlecht und Frau Schenzle, die die Fahrten organisiert und begleitet haben.

Steffi Motzkus

Comments are closed.