Inklusion in NRW

Am 16. Oktober 2013 hat der Landtag das sog. Inklusionsgesetz (9. Schulrechtsänderungsgesetz) beschlossen.

Inklusive Bildung und Erziehung in allgemeinen Schulen sind nun im Schulgesetz als Regelfall verankert: Sonderpädagogische Förderung soll demnach in der Regel in der allgemeinen Schule stattfinden, wobei die Eltern abweichend hiervon auch die Förderschule wählen können (§ 20).

„Die Schule fördert die vorurteilsfreie Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung. In der Schule werden sie in der Regel gemeinsam unterrichtet und erzogen (inklusive Bildung). Schülerinnen und Schüler, die auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, werden nach ihrem individuellen Bedarf besonders gefördert, um ihnen ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung zu ermöglichen.“ (§ 2 Absatz 5 neu; S. 12)

(www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.2/Gesetzgebung/Aktuell/01_Aktuelle_Gesetzgebungsverfahren/Inklusion/index.jsp. Stand: März 2014)

In sog. integrativen Lerngruppen kann abhängig von der Anzahl der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf die Schülerzahl herabgesetzt werden.

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