Erste-Hilfe-Kurs: Informativ und spaßig!

EH_1Über den Erste-Hilfe-Kurs berichten zwei Teilnehmer:

Tag 1: Der Kurs begann mit einer einfachen Vorstellung in Form eines Spiels: Zu jedem Buchstaben im Namen wurde ein Wort aufgeschrieben, welches denselben Anfangsbuchstaben und etwas mit Erster Hilfe zu tun hat.

Ein unserer Meinung nach sehr gutes Beispiel einer Schülerin:
Arzt
Notarzt
Autounfall
Sanitäter
Trauma
Achtung
Sicherheit
Intensivstation
Alarm

Wir begannen nun den eigentlichen Kurs. Jeder wurde einer Gruppe von 1-3 zugeteilt. Jede dieser Gruppen bekam ein Thema (Zivilschutz / Katastrophenschutz / Ehrenamt), bei dem sie Stichpunkte zum Thema sammeln und sie später den anderen Mitschülern vorstellen sollte.

Anschließend spielten wir das sogenannte Nasa-Spiel:
Wir bekamen eine Liste mit 15 aufgeschriebenen Gegenständen. Wir sollten eine Prioritätenliste erstellen (die Gegenstände von 1-15 nach Wichtigkeiten nummerieren), in der wir die unserer Meinung nach wichtigsten Gegenstände auflisten, welche am wichtigsten bzw. nützlichsten wären, um eine Nachbarstation auf dem Mond zu Fuß zu erreichen, sollte man ein defektes Raumschiff haben. Nachdem wir unsere eigene Liste erstellt hatten, verglichen wir sie mit den Listen der anderen Gruppenmitglieder (aus den zuvor erstellten Gruppen). Nachher erstellten wir als Gruppen eine eigene Prioritätenliste. Am Ende bekamen wir die Lösung von der Nasa und wir verglichen diese mit unseren Lösungen.

Was dabei herauskam? Letztlich funktioniert Gruppenarbeit besser als Einzelarbeit!

Zum Schluss lernten wir den Ablauf in Falle eines Autounfalls einer anderen Person.
Situation: Eine Oma gerät mit dem Auto ins Schleudern und fährt gegen einen Baum. Sie liegt bewusstlos im Auto.
Wir beginnen mit der Frage: „Was sollen wir tun?“
Wir besprachen den regulären Ablauf, den man am besten einhalten sollte, sollte man in so eine (oder eine ähnliche) Situation geraten.
Als nächstes gingen wir an die Fragen, welche man beantworten muss, wenn man einen Notruf absetzt.
Zum Schluss spielten wir die Unfall-Situation mit allen Mitschülern nach.

Tag 2:
Wir begannen Tag 2 mit einer Besprechung der Themen von Tag 1.

Anschließend begannen wir über Anfall- oder ähnliche Situationen zu reden.
Wir begannen damit, darüber zu reden, wie man sich verhalten soll bzw. was man tun muss, sollte eine andere Person einen Asthma-Anfall erleiden. Zusätzlich wurde besprochen, was genau Asthma ist bzw. wie es dazu kommt, dass man bei Asthma weniger Sauerstoff bekommt.
Dasselbe besprachen wir auch bei den Themen Allergien, Anfälle und Herzinfarkt.

Anschließend gingen wir über in die Praxis:
Wir lernten an einem Testgerät, wie man einen AEG richtig benutzt.
Zusätzlich lernten wir, wie man eine bewusstlose, auf dem Rücken liegende Person in die Seitenlage bringt.
An Puppen lernten wir die Wiederbelebung, also Herzmassage, und die Mund-zu-Mund-Beatmung.

Nun kam es zum Ende des Kurses:
Wir sollten an Mitschülern testen, wie man bei einer verletzten Person eine Wunde richtig verbindet. Das war jedenfalls sehr lustig, was man den Mitschülern auch gut angesehen hat!
Zum Schluss machten wir dann eine letzte, kleine Übung: Einem verunglückten und nun bewusstlosen Motorrad-Fahrer richtig helfen (z.B. lernten wir, wie man ihm am besten den Helm abnimmt, ohne ihn dabei zu verletzen).

Unsere Meinung als Fazit:

Der Kurs war sehr lustig, es hat viel Spaß gemacht teilzunehmen. Trotz der „Opferung“ eines Wochenendes war dieser Kurs in unseren Augen auf jeden Fall sehr klasse und sehr empfehlenswert, und wir denken wir können hiermit für alle Teilnehmer sprechen!

Vielen Dank an Paul, Enzo und Patrick für das Leiten des Kurses, und besonderen Dank an Herrn Wunschik, welcher den Kurs organisiert und ermöglicht hat! 🙂

Von Alexander von der Mark und Niklas Muhr

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