Biol-LKs bescheinigen der Erft eine gute Strukturgüte

Bild 18In der letzten Woche analysierten die beiden Biologieleistungskurse der Q2 des Gymnasiums Frechen den renaturierten Gewässerabschnitt der Erft in Kerpen-Horrem.
Mit Hilfe professioneller Unterstützung des Umweltpädagogen Herrn Hartwig von der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) und des Umweltbuses LUMBRICUS, der ein mobiles Klassenzimmer darstellt, führten die Schülerinnen und Schüler in Teams verschiedene Gewässeruntersuchungen durch und analysierten im Bus ihre Proben.

 

So wurde neben strukturellen Beobachtungen, die Fließgeschwindigkeit sowie der Sauerstoffgehalt und Nitrit-, Nitrat- und Amoniumwerte im Rahmen chemischer Gewässeranalysen bestimmt. Darüberhinaus sammelten die Schüler Kleinstlebewesen (Saprobien) aus dem Bach, die als Zeigerorganismen auf eine bestimmte Gewässergüte schließen lassen und bestimmten diese im LUMBRICUS unter Binokularen. Dabei wurden neben Bachflohkrebsen, anspruchsvolle Saprobien wie bspw. Köcherfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven und verschiedene Schnecken gefunden. Insgesamt ergab der errechnete Saprobienindex eine gute Wasserqualität der Erft. Im Rahmen eines spannenden Vortrages wurde die Bedeutung naturnaher Fließgewässer für den Menschen u.a. zum Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung aber auch als Naherholungsort schülernah verdeutlicht ebenso wie die Notwendigkeit der Erhaltung sauberer Gewässer und deren Renaturierung. Eine große Aufgabe, für die es in Zukunft qualifizierten und naturwissenschaftlich Interessierten Nachwuchs benötigt!

Mit viel Spaß und Freude an der Sache konnten so die bisher nur theoretischen Kenntnisse durch naturnahe, praktische Eindrücke erlebnisreich abgerundet werden.
Ein besonderer Dank geht an Herrn Hartwig vom NUA, der diese Exkursion und die interessanten Eindrücke den Schülerinnen und Schüler ermöglicht.

(M.Ropohl)

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