Verabschiedung von Kolleginnen und Kollegen

Das Gymnasium Frechen hat heute in einem feierlichen Rahmen einige Kolleginnen und Kollegen verabschiedet: Frau Kraft, Frau Flambert, Herr Rödder und Herr Noever gehen in den verdienten Ruhestand, Herr Dr. Franck und Herr Grolms wechseln an eine andere Schule. Die Referendare Frau Herder, Frau Kapsiz und Frau Jung verlassen uns nach erfolgreich bestandenem Examen. 

Im Mittelpunkt der heutigen Verabschiedung, der auch viele ehemalige Lehrer des Gymnasium beiwohnten, standen die Kolleginnen und Kollegen, die die Schule nach langjähriger Dienstzeit verlassen.

Frau Kraft hat 37 Jahre an unserer Schule gearbeitet. Sie hat ihre beiden Fächer Biologie und Chemie mit viel Liebe und Engagement unterrichtet. Frau Kraft zeichnet ein hoher Anspruch an sich selbst und ein großes Pflichtbewusstsein aus sowie das Bestreben, den einzelnen Schüler in seiner individuellen Lage und Kompetenz zu würdigen. Wir haben auch stets den angenehmen kollegialen Umgang zu schätzen gewusst, den sie gepflegt hat. Unsere besten Wünsche begleiten Sie in der Zeit ohne Schule, die sie sicher mit ihren interessanten Hobbys zu füllen weiß.

Herr Noever war seit 1977 am Gymnasium Frechen tätig. Er war viele Jahre lang tatkräftige und solide Stütze des Oberstufenteams. Ihn zeichnete eine bemerkenswerte Hilfsbereitschaft und Gelassenheit aus, mit der er die zahlreichen Veränderungen in der Schulstruktur und Überraschungen im Schulalltag akzeptieren konnte. Wie verlieren mit ihm einen absolut zuverlässigen und bei aller Hektik beeindruckend ausgeglichenen Kollegen. Wir gönnen ihm nun von Herzen eine ruhigere Zeit und Muße für seine anderen, zahlreichen  Begabungen.

Herr Rödder ist ebenfalls ein Urgestein der Schule; er hat wie Herr Noever 35 Jahre lang an unserer Schule gewirkt. Seiner Initiative und seinem Engagement ist es zu verdanken, dass an unserem Gymnasium bereits zu einen für diese Schulform vergleichsweise frühen Zeitpunkt damit begonnen wurde, die Berufsorientierung als Aufgabe der schulischen Bildung anzuerkennen. Er hat erste Maßnahmen in die Wege geleitet und nach und nach ein Konzept entwickelt und umgesetzt, das bis heute Gültigkeit hat. Bis zum Ende seiner Dienstzeit hat er die Aufgabe für sich angenommen, Schule zu gestalten und auf Veränderungsprozesse in der Gesellschaft zu reagieren. So war er einer der treibenden Kräfte auf den Weg in den Ganztag und hat schon früh leidenschaftlich für diesen neuen Weg geworben. Herr Rödder war an vorderster Stelle an der Entwicklung unseres Ganztagskonzepts beteiligt, das viel Anklang gefunden hat. Er hat sich in seiner Dienstzeit vielfältig engagiert und unsere Schule geprägt. Wir haben ihm viel zu verdanken und wünschen ihm von Herzen alles Gute für den Eintritt in eine neue Rhythmisierung seines Alltags.

Auch Frau Flambert beendet nach langen Dienstjahren ihre aktive Zeit im Schuldienst, die sie in den letzten 14 Jahren am Gymnasium Frechen verbracht hat. Frau Flambert hat mit großem Einsatz die Fahne des Fachs Französisch hoch gehalten. Sie hat über den eigentlichen Fachunterricht hinaus einen Austausch mit einer Schule in Belgien organisiert und hat Schülerinnen und Schüler motiviert, ins französischsprachige Ausland auch auf individueller Basis zu gehen. Frau Flambert hat in den letzten Jahren eine Arbeitsgemeinschaft betreut, die auf die Prüfungen im Rahmen des französischen Sprachzertifikats DELF vorbereitet. Ihre Schülerinnen und Schüler sind in den Prüfungen alljährlich ausgesprochen erfolgreich gewesen. Nicht zuletzt ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass es in diesem Schuljahr nach mehrjähriger Pause wieder einen Leistungskurs Französisch gibt. Neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin hat sich Frau Flambert aber auch stets für einen guten Umgang innerhalb des Kollegiums und für die Interessen des Kollegiums eingesetzt, das ihr mit der Wahl zur Lehrerrätin das Vertrauen aussprach. Angesichts ihres hohen Pflichtbewusstseins wird es Frau Flambert sicherlich zu schätzen wissen, in Bezug auf die Schule bald keine Pflichten mehr erfüllen zu müssen. Wir hoffen für sie, dass sie die neu gewonnene Freiheit entspannt genießen kann.

Herr Dr. Franck wird demnächst an einer Kölner Schule unterrichten, die erheblich näher an seinem Wohnort liegt. Er wird uns nicht nur als kompetenter Latein- und Geschichtslehrer fehlen, sondern auch als Beratungslehrer. Nach dem Weggang von Frau Ortmann-Müller war er der einzige verbliebene Beratungslehrer, der Schülerinnen und Schülern in besonderen Notlagen zur Seite stehen und Wege weisen konnte, wie und wo Hilfe zu finden sei. Angesichts des Weggangs von Herrn Dr. Franck erweist es sich als doppelt gutes Geschenk unseres Schulträgers, mit Frau Knepel eine Schulsozialarbeiterin auch für das Gymnasium zu beschäftigen. So können wir den Verlust von Herrn Dr. Franck eher verschmerzen, dem wir einen guten Start und Zufriedenheit an der neuen Schule wünschen.

Herr Grolms hat nach seiner Referendarzeit den Schritt ins Rheinland gewagt, ist aber stets sehr mit seiner Heimat verbunden geblieben. Nun zieht es ihn nach vier Jahren wieder zurück nach Westfalen, zu seiner Familie und – das ist wohl niemandem verborgen geblieben – zum BVB. Wir verlieren mit Herrn Grolms einen äußerst sachkundigen, engagierten Lehrer, dessen Weggang im Fach evangelische Religion eine besonderes schwer zu schließende Lücke reißt. Dennoch sei ihm die Rückkehr in die Heimat gegönnt, für die wir ihm alles Gute wünschen.

Zu der Verabschiedung konnten auch einige neue Kollegen begrüsst werden, die ab dem kommenden Schuljahr an unserem Gymnasium unterrichten. Dies sind Frau Wolf (M, F), Frau Hartwig (F, I, Philo), Herr Pernsot (Ph, Sp), Herr Strake (SoWi, D), Frau Brautlecht (Bio, E), Herr Beulertz (Info, Sp) sowie Frau Richards (E, Sp). Herr Langauer und Herr Ropohl werden nach erfolgreich absolviertem Referendariat unser Kollegium verstärken.

 

 

 

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