Wir stellen uns vor

 

 

Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler der 4. Grundschulklassen,

 

bald müssen Sie entscheiden, auf welche weiterführende Schule Ihr Kind wechseln soll. Sicher werden Sie sich diese Zukunftsentscheidung im Familienkreise und in Abstimmung mit der Klassenlehrerin nicht leicht machen.

Sie möchten die richtige Schule für Ihr Kind...

Ø  eine Schule, die es befähigt, die Herausforderungen des Lebens zu meistern,

Ø  eine Schule, die Anforderungen stellt und ihre Schüler so fördert, dass sie, entsprechende Begabung vorausgesetzt, diese Anforderungen gut erfüllen können,

Ø  eine Schule, die neben der Vermittlung  von Wissen und Fertigkeiten auch auf Bildung einer mündigen Persönlichkeit Wert legt und Kinder anleitet, in unserer Gesellschaft verantwortlich zu handeln, 

Ø  eine Schule, in der Unterricht interessant und spannend ist  und der vielfältige Arbeitsmethoden vermittelt werden,

Ø  eine Schule, in der die Kinder sich wohl fühlen.

 

Sie haben vor, Ihr Kind am Gymnasium der Stadt Frechen anzumelden. Wir danken für Ihr Interesse und Ihr Vertrauen. Um Ihnen eine kleine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, möchten wir Ihnen in dieser Broschüre unser Gymnasium kurz vorstellen. Da Ihr Kind bereits die von der Landesregierung beschlossene 8 jährige Gymnasialzeit durchläuft, können wir nur auf die bisher bekannten Eckpunkte der neuen Regelung eingehen. Bitte informieren Sie sich auch auf unserer Homepage (s.o.) oder in der Tagespresse über die Neuregelungen. Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne. Wichtige Termine: Informationsabend am Mi; 27. Januar 2010; 19.00 Uhr

                                    Anmeldungen vom 17.2. bis zum 5.3.2010 (Mo.- Fr. 8.00 bis 15.00 Uhr)

                                  Kennenlernnachmittag am Di;22.6.10 von15:00 - 18:00

 

Ein Anmeldeformular können Sie am Computer ausfüllen und ausdrucken. Die Anmeldung muss aber persönlich erfolgen. Bringen Sie bitte die Zeugnisse des 3. und 4. Schuljahres und die Schulformempfehlung der Grundschule mit.

 


 

Was Sie über uns wissen sollten...

 

 

Bildungsziele des Gymnasiums

 

Das wichtigste Ziel des Gymnasiums war und ist es, seinen Schülerinnen und Schülern die Studierfähigkeit zu vermitteln. Bescheinigt wird dies nach 8 erfolgreichen Schuljahren mit dem Abitur, dem Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife. Die Orientierung des Gymnasiums auf ein wissenschaftliches Studium hin prägt auch die Unterrichtsinhalte und -methoden. Der schulische Erfolg am Gymnasium setzt daher eine Befähigung zu abstraktem Denken, eine hohe Lernfähigkeit und natürlich Ausdauer und Fleiß voraus.

Es geht uns aber nicht nur um die Vermittlung eines umfangreichen Wissens in allen Fächern. Gerade die Entwicklung von Wissenschaft, Wirtschaft und Technik in den letzten Jahren hat gezeigt, wie schnell gelerntes Wissen veraltet. Immer wichtiger wird es daher in unserer hoch spezialisierten Welt, Zusammenhänge aufzuzeigen und Orientierung zu geben, in einem besonderen Maße geht es uns um die "Schlüsselqualifikationen", die für die immer höheren Anforderungen unserer Berufs- und Arbeitswelt wichtig sind: Problem lösendes, flexibles, kreatives Denken, selbstständiges Erschließen neuer Sachverhalte, Motivation zu selbstständigem Lernen und die Fähigkeit, im Team miteinander zu arbeiten. Wichtig ist uns, unsere Schüler zu befähigen, weiterführende Fragen zu stellen und sich zu bemühen, die Antworten auf die wichtigen Fragen selbst zu finden. Gezielt an die richtigen Informationen herankommen, über Bücher und Internet, und die gesammelten Informationen zweckgerichtet zu verarbeiten - darauf kommt es immer stärker an.

Wissen und geistige Fähigkeiten sind unverzichtbare Grundlagen für den persönlichen Erfolg. Aber das reicht nicht aus. Soziale und kommunikative Kompetenz muss hinzukommen. Neben den kognitiven Qualifikationen wird daher großer Wert auf die Bildung und Erziehung zu einer verantwortungsbewussten Persönlichkeit gelegt. Wir leiten unsere Schüler an mitzuwirken an der Gestaltung der Schulgemeinschaft, z.B. in der Schülervertretung. Wir zeigen ihnen, dass es für ein erträgliches Zusammenleben in einer Gemeinschaft unerlässlich ist, Regeln zu befolgen. Und wir befähigen sie, auch unangenehme Situationen und Konflikte souverän zu meistern, z.B. durch unsere „Schüler als Streitschlichter-Ausbildung" und das Sozialkompetenztraining ab Klasse 5.

 

Fit für Studium und Beruf

 

Ein großer Teil unserer Abiturienten studiert (ca. 70 %). Auch für die anderen, die in einen Ausbildungsberuf eintreten, ist das Gymnasium eine hervorragende Grundlage für die spätere Berufslaufbahn. Sie schließen nach einem erfolgreichen Abschluss oft ein Studium an. Das Gymnasium ermöglicht - wie die anderen weiterführenden Schulen auch - verschiedene Abschlüsse am Ende der 10. Klasse. Hier besteht auch die Möglichkeit, nach der Zuerkennung der Fachoberschulreife eine der Fachoberschulen unterschiedlicher Richtung zu besuchen oder aber einen Ausbildungsberuf zu beginnen. Die Rückmeldungen von Schülern aus Studium und Berufsleben bestätigen, dass sie bei uns eine hoch qualifizierte Ausbildung erfahren haben.

 

Wissenswerte Daten über unsere Schule

Das Gymnasium der Stadt Frechen wurde 1963 gegründet und bezog 1966 den Neubau am Rotdornweg. Jahr für Jahr kamen Neubauten hinzu:  1985 die Dreifachsporthalle, 1998 ein weiterer Anbau. Unterrichtet werden im Schuljahr durchschnittlich 1000 Schülerinnen und Schüler- von ca. 70 Lehrerinnen und Lehrern. Seit dem Schuljahr 1993/94 haben wir die 5- Tage-Woche. Mit dem Schuljahr 2009/10 wird das Gymnasium Gebundene Ganztagsschule. Schüler und Schülerinnen im gebundenen Ganztag haben an mindestens drei Tagen der Woche Unterricht bis mindestens 14.50 Uhr. Das Gymnasium der Stadt Frechen hat seit seinem Bestehen ca. 3000 Abiturienten ins Berufsleben entlassen.

 

Was bedeutet 'Erprobungsstufe' ?

Die 5. und 6. Klasse des Gymnasiums bilden eine pädagogische Einheit, die Erprobungsstufe. Die Lehrerinnen und Lehrer legen Wert darauf, die Fähigkeiten, die für das Gymnasium unerlässlich sind, zu wecken und zur Entfaltung zu bringen. Uns ist besonders in dieser Zeit ein enger Kontakt mit den Eltern wichtig. In mehreren Konferenzen, z. T. auch in Zusammenwirkung mit den ehemaligen Grundschullehrerinnen und -lehrern werden die Beobachtungen über die Entwicklung der Kinder ausgetauscht, wird über besondere Förderungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten gesprochen, so dass am Ende der Erprobungsstufe eine sichere und verantwortungsvolle Beratung der Eltern über die weitere Schullaufbahn erfolgen kann. Den Klassen 5 und 6 steht wöchentlich eine "Orientierungsstunde" zur Verfügung, in der mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern alle Dinge, die für die Klasse wichtig sind, besprochen werden können.

 

Klassenlehrer und Fachlehrer

 

Die Schüler lernen ab der fünften Klasse neben ihrem Klassenlehrer/ihrer Klassenlehrerin mehrere andere neue Lehrer kennen. Wir bemühen uns, die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer so einzusetzen, dass sie zwischen sechs Stunden und elf Stunden wöchentlich ihre Klasse unterrichten. Auf die Bildung einer Klassengemeinschaft legen wir großen Wert. Hierfür sind auch die “Paten“ wichtig, ältere und hierfür besonders geeignete Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die einer fünften Klasse zugewiesen werden und unseren “Neulingen“ mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie nehmen u.a. auch an den Wandertagen teil.

Falls einmal Schwierigkeiten mit dem Lernen oder andere Probleme auftreten und über die Betreuung durch den Klassenlehrer hinaus weitere Hilfe notwendig erscheint: Unsere fachlich ausgebildeten und erfahrenen Beratungslehrer helfen weiter mit Gesprächen, mit Diagnose und Tests. Sie vermitteln auch weitergehende qualifizierte Hilfe.

Schon in der Erprobungsstufe legen wir großen Wert auf die Vermittlung von Lernmethoden. In besonderen Unterrichtsstunden zeigen wir Schülern, wie sie ihren Arbeitsplatz sinnvoll gestalten, wie sie Hausaufgaben in vernünftiger Zeit und mit guten Ergebnissen anfertigen, wie sie Vokabeln und anderes so lernen, dass das Gelernte langfristig im Gedächtnis verankert wird, wie sie sich zielgerichtet auf Klassenarbeiten vorbereiten. In Elterninformationen zeigen wir, wie Eltern ihre Kinder wirksam beim Lernen unterstützen können.

 

Das Unterrichtsangebot

Die folgenden Angaben sollen Ihnen eine kleine Vorstellung vom Bildungsgang am Gymnasium geben.

In der 5. Klasse beginnen wir  mit 28 Wochenstunden Fachunterricht.: 4 Stunden Deutsch, 4 Stunden Mathematik, 4 Stunden Englisch, 2 Stunden Religion, 2 Stunden Erdkunde, 2 Stunden Biologie, 2 Stunden Musik, 2 Stunden Kunst, 2 Stunden Politik, 4 Stunden Sport.

Hinzu kommt die Orientierungsstunde beim Klassenlehrer/bei der Klassenlehrerin, in der z.B. Probleme besprochen, Wandertage und Klassenfahrten, Klassenfeste organisiert werden oder in der auch über die Klassenraumgestaltung gesprochen wird.

Die Orientierungsstunde wird als Doppelstunde im wöchentlichen Wechsel mit einer Lions-Quest-Einheit eingerichtet. Das Lions-Quest-Programm ist ein weltweit anerkanntes Trainingsprogramm zur Entfaltung sozialer und personaler Kompetenzen. Diese Einheiten werden im Team vom Klassenlehrer und einem weiteren in Lions Quest ausgebildeten Lehrer durchgeführt. Am Gymnasium Frechen haben 15 Lehrer die Lions-Quest-Ausbildung absolviert.

Zu diesen Unterrichtsstunden tritt die Teilnahme an einer AG. Die Schüler/innen können aus einem breiten Spektrum sportlicher, musisch-künstlerischer, naturwissenschaftlicher und anderer Angebote wählen.

Weitere Informationen zur Gestaltung des Unterrichts finden Sie in unserem Ganztagskonzept.

 

Fremdsprachen - wichtig in einer zusammenwachsenden Welt

 

Ab dem 5. Schuljahr wird als erste Fremdsprache Englisch erlernt. Der Unterricht, der mit schülernahen Themen und in meist spielerischem Umgang mit der Sprache in der Regel ganz auf Englisch abgehalten wird, erlaubt den Schülern von Anfang an, ganz in die neue Sprache einzutauchen, und befähigt sie sehr bald, sich selbstständig in der Sprache auszudrücken.

Ab Klasse 6 bieten wir als zweite Fremdsprache Latein oder Französisch zur Wahl an. Schüler und Eltern werden am Ende der Klasse 5 gründlich beraten, damit sie eine den Neigungen, Begabungen und dem angestrebten Bildungsgang gemäße Wahl treffen können.

Ab der Klasse 8 gibt es die Möglichkeit, eine weitere Fremdsprache zu erlernen. Im Wahlpflichtbereich II, dem sog. Differenzierungsbereich, bieten wir für die Schüler, die ab Klasse 6 Latein gewählt haben, Französisch als 3. Fremdsprache an, für die Schüler, die Französisch gewählt haben, Latein. Ob diese Kurse zustande kommen bzw. in welcher Anzahl, hängt natürlich vom Wahlverhalten der Schüler ab. Auch die Schüler mit Latein als 3. Fremdsprache können übrigens das für manche Studiengänge erforderliche Latinum erwerben.

Etwa 25 % entschieden sich bisher für die 3. Fremdsprache, die übrigen wählten eine andere Fächerkombination aus unserem breiten Angebot an naturwissenschaftlichen Kursen. Die Sprachkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler wird in DELF-AGs zur Vorbereitung auf Französische Sprachdiplome  zusätzlich gefördert. Jährlich legen

Mit dem Eintritt in die Oberstufe kann ab Stufe 10 Spanisch gelernt werden.

In der Oberstufe (10 -12) wird Englisch, Französisch und Spanisch in Grund- und Leistungskursen, Latein in Grundkursen angeboten. (Spanisch-Grundkurse sind 4-stündig)

Die Festigung der Sprachkenntnisse wird durch Auslandsreisen von Schülergruppen sowie durch Englandfahrten (bisher seit vielen Jahren in Stufe 9) unterstützt. Wir fördern darüber hinaus individuelle Schülerkontakte mit dem Ausland und Schüleraustausch auf Gegenseitigkeit.

 

Unterrichtsversorgung

Das Kollegium wurde in den letzten Jahren durch eine ganze Reihe junger Kolleginnen und Kollegen verstärkt. Es ist daher möglich, Föderunterricht zu erteilen zusätzliche Lernangebote über den Unterricht hinaus zu machen, sowie in der Oberstufe auch kleinere Kurse entstehen zu lassen. In den letzten Jahren haben wir uns verstärkt der Ausbildung junger Lehrer gewidmet. Die Referendare,  die in der Regel knapp 30 Jahre alt sind, unterrichten in allen Stufen, zeitweise auch in den fünften Klassen. Wir begreifen dies als Chance, der nachrückenden Generation eine solide Berufsausbildung zu geben. Für Schüler und Lehrer ergeben sich daraus auch neue Impulse.

 


 

Ein paar Jahre später... Die „differenzierte Mittelstufe“

In den Jahrgangsstufen 8 und 9 wählen die Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtbereich entweder die dritte Fremdsprache oder eine Fächerkombination. Wir bieten Kurse in: Biologie/Chemie, Physik/Informatik (Computeranwendungen: sehr gefragt, daher regelmäßig zwei Kurse), Kunst/Fotografie und Kunst. 

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Der Weg zum Abitur

 In der Sekundarstufe II (Oberstufe: Kl. 10 bis 12) können die Schülerinnen und Schüler in einem bestimmten Rahmen die Schwerpunkte ihres Bildungsganges selber bestimmen. Welche Kurse entstehen und wie hoch die Kursstärke ist, hängt im Wesentlichen von der Wahlentscheidung der Schülerinnen und Schüler ab (vom Kultusministerium vorgegebene Durchschnittsgröße: 19,5 Schüler). Auch dieser Wahlentscheidung geht eine intensive Beratung voraus. In der Oberstufe konnten wir bisher ein sehr differenziertes Angebot machen - neben den 'klassischen' und viel gewählten Leistungskursfächern Mathematik, Englisch, Deutsch, die aufgrund der Nachfrage oft in zwei parallelen Kursen angeboten werden, kommen in der Regel Kurse in Physik, Biologie, Geschichte, Pädagogik, Erdkunde und Französisch zustande. Falls einmal aufgrund geringer Wahlzahlen ein Leistungskurs in einem Fach nicht entstehen kann, wird dies dadurch ausgeglichen, dass alle diese Fächer - und einige weitere - auch als Grundkurse (dreistündig) angeboten werden und von den Schülerinnen und Schülern als drittes (mit schriftlicher Prüfung) oder viertes Abiturfach (mit mündlicher Prüfung) gewählt werden können.

Sport wird bei uns großgeschrieben

Es versteht sich fast von selbst, dass in der sportbegeisterten Stadt Frechen dem Schulsport an unserem Gymnasium ein besonderer Stellenwert zukommt.

Sport-Kompaktkurse: Am Ende des 7. Schuljahres haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in einer "Sport- Kompaktwoche" Kurse kennen zu lernen, die sonst in der Schule nicht angeboten werden. Bisher hatten wir im Programm u.a.: Reiten, Surfen, Tennis, Golf, Baseball, Squash, Judo, Klettern, Fechten  usw. Dieses Programm wechselt von Jahr zu Jahr leicht und ist von den Trainingsmöglichkeiten abhängig. Wir arbeiten eng mit Frechener Sportvereinen zusammen. Deren Trainer, unsere Sportlehrer sowie ehemalige Schüler leiten die Kompaktkurse. Das Angebot wird von Jahr zu Jahr von den Schülern begeistert wahrgenommen.

Darüber hinaus bieten unsere Sportlehrer und die Schulpflegschaft verschiedene Sport-Arbeitsgemeinschaften an, die von volljährigen oder ehemaligen Schülern mit Spezial- Trainingserfahrung geleitet werden. Unsere Schüler-Sportmannschaften gewinnen Jahr für Jahr gute Plätze in den Kreismeisterschaften, auf Bezirks- und sogar auf Landesebene.  Schulsportfeste finden in unregelmäßigen Abständen statt. Hierbei messen Klassenmannschaften ihre Kräfte im Spiel, hinzu kommen Leichtathletik-Wettbewerbe.  In der Klasse 8 wird seit 20 Jahren vom Fachbereich Sport eine Skifahrt nach Österreich angeboten, die immer wieder auf große Begeisterung stößt. Sport- und Klassenlehrer bieten Skikurse vom Anfänger bis zum Könner an - und alle schwärmen noch Jahre nachher von diesem großartigen Gemeinschaftserlebnis.

 

Unsere Ausstattung: gute Voraussetzung für erfolgreiches Lernen

Das Gymnasium liegt in einer weitläufigen Anlage und ist von viel Grün umgeben. Ein Biotop, in dem sich über die Jahre hinweg Pflanzen und Tierarten angesiedelt haben, bietet naturnahen Anschauungsunterricht. In unmittelbarer Nähe liegt der Sportpark des Stadions mit den Außensportanlagen, die von unserer Schule intensiv mitgenutzt werden. Die moderne Dreifachsporthalle, eine weitere Sporthalle und die Gymnastikhalle sichern hervorragende Sportmöglichkeiten.

Die Fachraumausstattung und moderne Geräte sind weitere wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen. In den naturwissenschaftlichen Fachräumen (Physik, Chemie, Biologie) findet an modernen Geräten wissenschaftlich orientierter Experimentalunterricht statt. Die hervorragende Ausstattung und die Qualität des Unterrichtsangebots haben die Zertifizierung unseres Gymnasiums als einer von bundesweit 100 MINT-ec-Schulen (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik-Excellence-Center) ermöglicht.

In mittlerweile vier Computerfachräumen können Schüler der Mittel- und Oberstufe in die Welt der Computertechnologie eingeführt werden (insgesamt über 130 Terminals mit Internetzugang im gesamten Gebäude). Dem Unterricht in den anderen Fächern kommen ebenfalls gute Fachräume und eine gute Medienausstattung zugute. Alle Fachräume sind mit Fernsehen (z.T mit Beamern), Video und Overheadprojektoren ausgestattet. So können z.B. Mikroskopie-Versuche in der Biologie über eine Spezialkamera auf den Bildschirm übertragen werden. Die Geräteausstattung in der Physik und in der Chemie entspricht dem neuesten Stand der Technik. Mehrere Medienräume, Musikräume, die Kunsträume mit Keramikbrennofen und Kunstdruckpresse, der professionelle Video-Schneideraum und das Fotolabor mit perfekter Farbfotografie-Ausstattung und Arbeitsplätzen zur digitalen Bildbearbeitung runden das Angebot ab. 1997 wurde für unsere Sternwarte auf dem Dach des Neubaus ein neuer Beobachtungsraum gebaut, so dass die Hobby-Astronomen beste Bedingungen vorfinden. In unserem Medien-Projektraum (A 09) haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Bildbearbeitung, zur Vertonung von Filmen, zur Layoutgestaltung und zur Komposition mit Computerprogrammen.

Ein besonderes Glanzstück ist die im Sommer 2003 eröffnete Mediothek – eine Schüler- und Lehrer-Präsenzbibliothek mit 7 integrierten Computerarbeitsplätzen.  Die Mediothek verfügt über einen Medienbestand von ca. 7.000 Einheiten. Sie wird von Eltern, die ehrenamtlich Aufsicht führen, betreut.

Diese reichhaltige Ausstattung, Voraussetzung eines Unterrichts auf hohem Niveau, wurde erst durch das große Engagement unseres Schulträgers, der Stadt Frechen, für unser Gymnasium möglich. Über die Jahre hinweg wurde die Ausstattung gepflegt, fortentwickelt, auf dem neuesten Stand gehalten. Darüber hinaus half uns der Förderverein unserer Schule, größere Anschaffungen zu finanzieren. Insgesamt spendete der Förderverein aus den Beiträgen der Elternmitglieder der Schule seit ihrem Bestehen ca. 160.000 Euro. 

 Seit dem Herbst 1998 ist unsere Cafeteria in Betrieb, die von unserem Hausmeisterehepaar, Herrn und Frau Ulm, betreut wird. Von morgens früh bis mittags haben unsere Schüler die Möglichkeit, nahrhafte kleine Mahlzeiten einzunehmen: Pausenbrötchen, Obst und vieles andere. Der Raum bietet 25 Sitz- und ca. 15 Stehplätze an Bistrotischen und ist immer gut besucht.


 

Gute Verkehrsanbindung

Das Gymnasium ist aus allen Frechener Stadtteilen durch Buslinien, deren Fahrplan mit dem Stundenplan abgestimmt ist, gut zu erreichen. Von Frühjahr bis Herbst fahren die meisten unserer Schüler mit dem Fahrrad. Die Verkehrssicherheit der Schulwege wurde Jahr für Jahr verbessert. Auf die Verkehrserziehung wird großen Wert gelegt: Gefahrenpunkte des Schulweges werden mit den jüngeren Schülern besprochen, was auch deswegen wichtig ist, weil im Sommerhalbjahr zwei Drittel unserer Schüler mit dem Fahrrad kommen.

 

 

Schule ist mehr als Unterricht im Klassenraum

Bei vielen Gelegenheiten öffnet sich unsere Schule nach außen - zur Stadt, zur Region, zum gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld.

Einige Beispiele:

Ø  eine 6. Klasse führte im Fach Politik eine Umfrage in der Frechener Fußgängerzone zum Thema "Abfallvermeidung" durch und veranstaltete eine Demonstration mit Info-Stand an einem langen Samstag,

Ø  mehrere 6. Klassen nahmen an der Aktion "Das lesende Klassenzimmer" in Verbindung mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels teil;

Ø  eine andere 6. Klasse diskutierte mit dem Umweltdezernenten des Kreises über Umweltpolitik und besichtigte die Müllsortieranlage und die Kläranlage;

Ø  eine 10. Klasse diskutierte mit dem Bürgermeister im Rathaus über Kommunalpolitik,

Ø  ein Differenzierungskurs Kunst in der 10 und eine 8.Klasse haben mit Aktionskunst unter dem Titel „Schmelzende Eisberge“ auf den Klimawandel aufmerksam gemacht, u.a. in der Frechener Innenstadt, und sind für ihr Engagement mit einem Umweltpreis der RWE ausgezeichnet worden

Ø  eine 8. Klasse arbeitete an einem kreativen Projekt über das Frechener Wahrzeichen, den Bartmannskrug, in Zusammenarbeit mit dem Keramikmuseum,

Ø  ein Geschichtskurs erforschte im Stadtarchiv die Geschichte der Frechener Juden, ein anderer die Frechener Geschichte der ersten Nachkriegsjahre 1945- 48 und erarbeitete zusammen mit der VHS eine Ausstellung;

Ø  ein Kurs im Differenzierungsbereich der KI. 9 nahm sich das Thema Medien vor, besuchte den Sender 'Radio Erft' und entwickelte in der Radio-Werkstatt der Volkshochschule einen eigenen Sendebeitrag,

Ø  im Fach Biologie wurden Beobachtungen in nahen Biotopen gemacht sowie Messungen der Frechener Wasser- und Bodenqualität,

Ø  in Chemie wurde eine Befragung der Frechener Einwohner zu ihren Erfahrungen mit Haushaltsreinigern durchgeführt, die anschließend auf ihre Umweltfreundlichkeit hin analysiert wurden,

Ø  ein Erdkundekurs untersuchte den Strukturwandel im Frechener Gewerbegebiet,

Ø  ein Physikkurs erforscht Heizverhalten des Regierungspräsidenten in Köln

Ø  „Energiedetektive“ spüren den Energiefressern nach und machen Einsparvorschläge

Ø  die „SUNWORKER“ setzen sich für Nachhaltigkeit im Energieverbrauch ein, sie beraten mit ihren Messkoffern auch Frechener Bürger.

Wo es möglich ist, greift der Unterricht also in reale Lebenszusammenhänge hinein. Experten werden in den Unterricht eingeladen, interessante Objekte, Museen, Betriebe, Naturräume in der Umgebung werden besucht. Für einen lebendigen, schülerorientierten Unterricht stehen auch die vielen Schüleraktivitäten im Bereich Umweltschutz, die in ihrer Gesamtheit mehrfach zur Verleihung des Frechener Umweltschutzpreises an das Gymnasium führten. Umweltschutz ist uns ein Anliegen, das in allen Fächern an die Schüler herangetragen wird.

 

Diese wenigen Beispiele stehen für das Bestreben, den Unterricht an den Interessen der Schüler auszurichten und mit dem "wirklichen Leben" in unserer Stadt in Verbindung zu bringen.

Die Schülerbücherei mit einem reichhaltigen Angebot -auch zur Ausleihe -wendet sich vor allem an die Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe und soll zum Lesen verlocken.

 

Arbeitsgemeinschaften bieten Freiräume für eigene Interessen ( Aktuelles Angebot)

In der Bio-Umwelt-AG kümmern sich die Schüler nicht nur um unsere beiden Schulgärten bzw. Biotope und die zahlreichen Nistkästen. Sie beobachten und erforschen auch Zusammenhänge in der Natur. Die Fischfreunde betreuen unsere großen Aquarien im Aufenthaltsraum.

In der Foto-AG, wegen großer Nachfrage in Anfänger und Fortgeschrittene geteilt, gibt es alles rund um die Fotografie von der Erstellung von Fotoromanen bis hin zu experimenteller, fast professioneller Farbfotografie. Das gut ausgestattete Fotolabor bietet Voraussetzungen für Schwarz-Weiß- und Colortechnik.

In der Radwander-AG lernen Schüler/innen, ihr Fahrrad richtig zu warten und unternehmen am Wochenende Touren in die nähere Umgebung, bei denen neben der Freude an der Bewegung auch Kultur und Geschichte unserer Region kennen gelernt werden sollen.

Die Chemie-AG untersuchte Chemieprodukte in unserem Alltag und nahm sich des Problems Abfall an. Es wurden kosmetische Produkte selbst hergestellt, Waschmittel und Haushaltsreiniger auf ihre Umweltverträglichkeit untersucht und die Vorgänge beim alkoholischen Gärprozess im Experiment nachvollzogen.

Die Netzwerk-AG bietet älteren Schülern mit guten EDV-Kenntnissen die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung unserer Computer-Infrastruktur mitzuarbeiten.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Neubaus, die einen Teil des Stromverbrauchs der Schule abdeckt, wird vor allem von älteren Schülern betreut. Seit über 3 Jahren ist die Anlage in Betrieb.

Die Physik-AG entwickelt Methoden zur Energieeinsparung. Bereits ab Klasse 6 wird in einer „Bastelgruppe“ experimentiert.

Die Theater-AG hat seit vielen Jahren regelmäßig größere Produktionen aufgeführt ("Unsere kleine Stadt", "Die Physiker" , "Der Geizige", "Ein Sommernachtstraum", "Leonce und Lena, "Heine-Revue", "Brecht-Revue“).

Daneben gibt es Sport-AGs und weitere Arbeitsgemeinschaften, die von älteren Schülern geleitet werden.

Die Gottesdienstgruppe - ein Kreis von Lehrern und Schülern - gestaltet ein- oder zweimal im Jahr ökumenische Gottesdienste zu selbstgewählten Themen.

Der Unterstufenchor singt auch moderne Lieder und bereitet mit den anderen Musik-AG’s (Rock-Pop-AG, Musical-AG) jeweils ein großes Jahreskonzert vor.

In der Rechtskunde-AG gibt ein Richter Schülerinnen und Schülern der 10.  Klassen einen Einblick in unser Rechtssystem. Dazu gehört auch ein Tag im Gericht.

Für naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler bietet das in der Schule untergebrachte Leistungszentrum für Naturwissenschaften und Umweltfragen (LNU) weitere Angebote ab Kl. 5 an Nachmittagen oder am Wochenende. Infos unter: www.LNU-Frechen.de.

Die Schülerfirma "SUNWORKER" vermarktet in eigener Regie Solarradios

 

 

Besondere Begabungen fördern

 

Eltern und Lehrer sind sich einig darin, dass Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen, mit besonderer Leistungsfähigkeit in unserem Schulsystem, oft genug zu kurz kommen. Wir bemühen uns darum, diese Begabungen zu entdecken und entsprechend zu fördern. Eine Möglichkeit dazu bietet auch das Leistungszentrum, das mit seinen zusätzlichen Angeboten der Begabtenförderung dient.

 

Schule unterwegs: Klassenfahrten und Exkursionen

Wandertage, Klassen- und Kursfahrten sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Bildungsprogramms. In der Klasse 5 fahren die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrern für drei Tage in eine Jugendherberge (meist in der Eifel).

Die 8. Klassen entschieden sich bisher in der Regel mehrheitlich für die einwöchige Skifahrt in Österreich. Die Fahrten der Stufe 12 sind fachbezogene Studienfahrten, die im Unterricht oder in Arbeitsgemeinschaften vorbereitet werden. Häufig gewählte Ziele: Rom, Prag, Berlin, London, Toskana. Auch eine Hochgebirgstour ins Ötztal fand begeisterte Teilnehmer. Daneben sorgen - je nach Stufe - bis zu drei Wandertage dafür, dass sich die Schülerinnen und Schüler innerhalb ihrer Klasse besser kennen lernen. Wandertage und Fahrten werden gemeinsam mit den Schülern geplant. Darüber hinaus werden Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt, wenn sie sinnvoll in den Unterricht einzubeziehen sind (Braunkohlenrevier, Forschungszentrum  Jülich, Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtung, Amtsgericht, Universität, Theater usw.).

Ebenfalls zur Tradition gehören die "Religiösen Besinnungstage" der 9. Klassen. Die Schüler und Schülerinnen fahren 4 Tage mit ihren Religionslehrern beider Konfessionen in eine Tagungsstätte, um sich dort in Gruppen, angeleitet von Referenten, mit wichtigen Lebensfragen auseinander zu setzen.

 

Hilfen für die Berufswahl

 

Eine weitere Besonderheit unserer Schule: Wir bemühen uns, unseren Schülern einen Einblick in die Realität der Arbeitswelt zu verschaffen. Unsere Schüler und Schülerinnen erhalten bei uns vielfältige Angebote, ihr Berufsziel zu klären. Unser Ziel ist, dass am Ende der Schullaufbahn jede Schülerin und jeder Schüler eine klare Vorstellung von ihrer/seiner weiteren beruflichen Laufbahn hat.

Höhepunkte einer ganzen Reihe von berufsorientierenden Maßnahmen sind das dreiwöchige Betriebspraktikum in der Stufe 10. (ab dem Schuljahr 2010/11)  Die Schülerinnen und Schüler suchen sich selbstständig einen Praktikumsplatz (wir unterstützen), bewerben sich, stellen sich vor und arbeiten dort, wobei sie sehr sorgfältig Arbeitsplatz, Betriebsabläufe usw. beobachten und schriftlich dokumentieren. Die Praktika werden im Unterricht vor- und nachbereitet. Sie verschaffen den Schülern einen realistischen Einblick in unsere Arbeitswelt und erleichtern ihnen die Berufswahl. Vielfältige Berufsinformationen, Vorträge, Betriebsbesichtigungen, Kontakte zur Berufsberatung des Arbeitsamtes sowie die Aktion "Eltern informieren über ihre Berufe" helfen unseren Schülerinnen und Schülern, ihre Neigungen zu bestimmten Berufsfeldern zu entdecken und eine klare Vorstellung von dem angestrebten Beruf zu bekommen. Die natürliche Folge ist, dass die meisten unserer Abiturienten sehr genau wissen, was sie nach ihrem Abitur machen werden.