Schulinformationen
Gymnasium der Stadt Frechen Weihnachten 2008
Aufgrund
der verpflichtenden Vorgaben des Ministeriums werden wir ab dem 1.2. 2009 in
drei Jahrgangsstufen (in der G-8-Laufbahn)
jeweils an einem Nachmittag unterrichten. Die Klassen 6 bleiben an ihrem
bisherigen Donnerstag, die 8. Klassen bekommen den Montag und die 7. Klassen
den Mittwoch.
Initiativen
von Lehrerseite (Herr Wendel) und von Schülerseite (Valentin Schnitzler, Valentin ... ), die zunächst unabhängig
voneinander entstanden, fügten sich im
Oktober 2008 zusammen und ließen eine Idee entstehen, die in der Schüler- und
Elternschaft auf eine sehr positive Resonanz gestoßen ist: das Angebot einer modischen, gleichzeitig
aber auch klassischen Schulkleidung (keiner „Schuluniform“, die wäre nämlich
Pflicht), die aus T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Kapuzenshirts in hochwertigem Stoff mit aufgesticktem Logo
„Gymnasium der Stadt Frechen“ besteht.
Die Schüler-Lehrer-Initiative hat nach einer vorherigen „Marktbefragung“
(mit überwältigend positiver Resonanz) ein sehr schönes Logo gestaltet und aus
verschiedenen Angeboten einen Lieferanten ausgewählt, der sehr hochwertige
Ware zu sehr günstigen Preisen liefert. Die noch vor Weihnachten abgeschlossene
Bestellaktion hat ein unerwartet hohes Ergebnis gebracht (einige Klassen
bestellten fast geschlossen!), so dass wir ab dem Frühjahr ein neues Bild in
der Schule wahrnehmen werden. Die Ziele,
die die Initiatoren damit verbinden: Befreiung vom „Markendruck“, Schaffung
eines neuen „Wir-Gefühls“. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete.
Auf
der ganztägigen Schulentwicklungsfortbildung des Lehrerkollegiums am 4.12.
wurden in mehreren Arbeitsgruppen Weichen für eine wichtige Weiterentwicklung
pädagogischer Vorhaben gestellt. Die
Themen, u.a. unser Förderkonzept (klassenübergreifende Kleingruppenförderung
für wenige oder Förderung im Klassenverband?), die Maßnahmen zum sozialen
Lernen („LIONS QUEST“), unser Schulnetzwerk,
die Regelungen der Schulordnung
waren dem Kollegium so wichtig, dass selbst am letzten Schultag (19.12.)
noch nach dem Unterricht einige Stunden für die Beratungen verwendet
werden. Die Ergebnisse werden in die
schulischen Gremien eingebracht (Schulpflegschaft, Schülerrat), damit sie in
der nächsten Schulkonferenz beraten und verabschiedet werden können. Punkte, die in der schulinternen Diskussion
sicher für Zündstoff sorgen, sind die
Einschränkung der Handynutzung auf die 1. große Pause (und nur in einem ganz
bestimmten Pausenraum) sowie das völlige Verbot von elektronischen Geräten wie
MP-3-Playern auf dem Schulgelände. Viele
andere Schulen haben bereits ähnliche Beschlüsse gefasst, da es als nicht unbedingt mit dem
Bildungszweck der Schule vereinbar angesehen wird, sich ständig von Musik
berieseln zu lassen. Zusätzlich wird dem unerlaubten Filmen und Fotografieren
hiermit ein Riegel vorgeschoben, das auch in unserer Schule häufiger geworden
ist. Es sei an dieser Stelle noch einmal
deutlich darauf hingewiesen, dass Aufnahmen von anderen Personen deren ausdrücklicher vorheriger Zustimmung bedürfen. Auch die Nutzung von
internetfähigen Mobiltelefonen zu Täuschungen bei Klassenarbeiten und Klausuren
wurde wiederholt beobachtet, alles Gründe, über die
Folgen des „technischen Fortschritts“ kritisch nachzudenken.
Alle
Gymnasien werden auch zum Halbjahresende
– nach einer kurzfristig veröffentlichten Weisung des Ministeriums – an einem
Tag ihre Zeugniskonferenzen ganztägig veranstalten, da sonst - aufgrund des
hohen Zeitbedarfs - eine seriöse Beratung nicht möglich ist. Der Hintergrund: Durch die kurzfristige Entscheidung
des Landtagsausschusses, die Zahl der erst im letzten Jahr eingeführten „Kopfnoten“
von 6 auf 3 zu reduzieren, mussten neue Beurteilungsrichtlinien geschaffen
werden. Da gerade die „Kopfnoten“ von Eltern bzw. auch von zukünftigen Arbeitgebern
(bei Bewerbungszeugnissen) als besonders wichtig angesehen werden, ist eine
intensive Beratung notwendig. Die neuen Handreichungen hierzu wurden den Schulen
erst im November (!) zur Verfügung gestellt. Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse
pünktlich zu letzten Schultag (23.1.) in Händen halten können, ist eine gründliche
Beratung in den vorangehenden Konferenzen erforderlich. Die
Schülerinnen und Schüler werden an diesem Tag vermehrte Hausaufgaben
erhalten, damit der Lernfortschritt gewährleistet bleibt.
Unser
Kooperationsprojekt mit der Frechener Stadtbücherei
hat bei einer landesweiten Ausschreibung auf Anhieb den 2. Preis
erhalten. Der Katalog unserer Mediothek, der von Anfang an analog zur Systematik der
Stadtbücherei aufgebaut wurde, ist ebenso webbasiert recherchierbar wie
derjenige der Frechener Stadtbücherei. Was kaum
bemerkt wurde: unsere Mediothek ist sogar regelrecht
eine „Filiale“ der Frechener Stadtbücherei. Über die
Vorteile, die das bietet, wird
noch berichtet. Bei dieser Gelegenheit noch einmal die Bitte: die Mediothek „läuft nur“ weil Eltern sie betreuen. Einige Zeiten sind nicht mehr doppelt oder
sogar gar nicht besetzt. Das führt
leider zu vorzeitigen Schießungen. Dringend gewünscht: freitags „zweite
Schicht“. Neue Freiwillige bitte im
Sekretariat melden!