Q1-Studienfahrt nach Berlin – Thomas Müller in Berlin getroffen!?

IMG-20160622-WA0003Die Studienfahrt nach Berlin war für die meisten der 20 Teilnehmer ein unerwartet schönes Highlight. Viele aus der Stufe wollten diese Woche natürlich im Ausland verbringen und so hatten wir anfangs an Berlin als „nur“ Inland keine großartigen Erwartungen. Doch Frau Lau und Herr Heinicke haben es geschafft alle vom Gegenteil zu überzeugen.

Am Sonntag, dem 19.06.2016, sollte es dann um ca. 10 Uhr am Kölner Hauptbahnhof losgehen. Es fing damit an, dass wir im Gegensatz zu den anderen Fahrten einen ICE (zum Glück klimatisiert) als Reisemittel nutzten, der die viereinhalb stündige Fahrt schnell vorbeiziehen lies. So traf der Zug schon gegen 15 Uhr am Berliner Hauptbahnhof ein. Zuallererst suchten wir das Jugendhotel „berlincity“, welches zentral im Berliner Stadtteil Schöneberg lag, auf. Überraschenderweise waren die Zimmer alle sehr sauber und geräumig, was auf solchen Fahrten selten der Fall ist.

Nachdem das Gepäck vorerst in der Unterkunft abgestellt wurde, machten wir uns auf den Weg zum verlassenen Flughafengelände „Berlin-Tempelhof“. Es war ein seltsames Gefühl dieses riesige, leere Feld mitten in einer Millionenstadt zu sehen. Danach hatten wir bis Mitternacht genug Zeit Berlin auf eigene Faust zu erkunden.

Am ersten Tag stand eine Stadtrallye, die uns zu den markantesten Sehenswürdigkeiten führte, auf dem Plan. WirBrandenburgertor besichtigten zum Beispiel den „Telespargel“ (Spitzname für den Fernsehturm am Alexanderplatz), das Rote Rathaus und das Brandenburger Tor. Mittags erkundeten wir den Kiez Friedrichshain sowie die dortige Eastside Gallery. Nicht unerwähnt sollte das gute Verkehrsnetz von Berlin bleiben, wofür wir die ganze Woche lang Fahrkarten hatten. Diese Möglichkeit wurde von vielen auch genutzt, da uns die Lehrer wirklich jeden Tag mehrere Stunden ausreichend Freizeit zur Verfügung stellten. So fuhren einige zum Olympia-Stadion, zum KaDeWe (größtes Kaufhaus in Europa) oder andere einfach nur zu einem gemütlichen Platz.

Der zweite Tag begann mit der Besichtigung der Gedenkstätte Sachsenhausen, wo wir das KZ besichtigten. Unser Touristenführer Iwan konnte uns das ernste Thema der Lebens- und Leidensumstände in dem Konzentrations- und Arbeitslager während des Zweiten Weltkriegs auf eine lockere und sympathische Weise näherbringen. Vielleicht lag das auch an seinem amüsanten russischen Akzent. Am Nachmittag gab es eine schöne, aber ungünstig geplante Schiffsfahrt auf der Spree bis 18 Uhr. Leider verpassten wir daher den Anpfiff für das EM-Spiel Deutschland gegen Nordirland, welches aber zum Glück eins zu null für Deutschland ausging.

IMG-20160622-WA0007Für Mittwoch war ein Besuch im Reichstagsgebäude geplant, der mit einem herzhaften Mittagessen eingeleitet wurde. Natürlich durfte auch nicht der Aufstieg in die Kuppel des Bundestags fehlen, für die wir leider nur 10 Minuten Zeit hatten. Der einstündige Aufenthalt in der Plenarsitzung ließ uns dann erstmal aufatmen, was an der beunruhigend ruhigen Atmosphäre lag. Das Thema umfasste die Diskussion um die Atomkraftwerke auf nationaler Ebene. Zwischen den einigen wenigen teilnehmenden Politikern konnten wir beispielsweise Volker Beck und Claudia Roth von den Grünen ausmachen. Im Anschluss beantwortete der Rhein-Erft-Kreis-Abgeordnete Herr Dr. Kippels unsere Fragen. Das Gespräch mit ihm stellte sich als sehr offen heraus, da er sich nicht davor scheute über ernsthaftere Fragen wie die „Flüchtlingskrise“ zu äußern.

Am Donnerstag führte uns ein Zeitzeuge durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen, welches ein Stasigefängnis während des Kalten Krieges war.
Nachmittags hatten wir eine Menge Freizeit und viele von uns genossen den heißesten Tag am Schlachtensee. Zum Abschluss unserer Studienfahrt trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen in einer australischen Restaurant-Bar „Corroboree“ am Potsdamer Platz.

Nach dem Essen gingen wir unsere Pfandflaschen zu Kaisers wegbringen. Dort trafen wir überraschenderweiseIMG-20160624-WA0014 auf den Fußballspieler Thomas Müller, der während der EM einen Kurzurlaub in Berlin machte (siehe Foto).
Abschließend ließen wir den letzten Abend im Rudolph-Wilde-Park ausklingen. Am Freitag traten wir gemeinsam unsere Rückreise an.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern und bei den Lehrern für eine unvergessliche Studienfahrt bedanken.

P.S.: Falls jemand noch nicht gelernt hat Skat zu spielen, sollte er sich am besten bei Herrn Heinicke melden.

(Patrick Berger und Daniel Zelenak)

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